Archiv der Kategorie: Demons­tra­tionen

CETA & TTIP stoppen!

Demons­tra­tionen gegen CETA & TTIP

Am Samstag, den 17.09.2016 um 12.00 Uhr finden in sieben Städten zeitgleich Demons­tra­tionen unter dem Motto: „CETA & TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel!“ statt.

Die Demons­tra­tionen finden anläßlich wichtiger Entschei­dungen in der nächsten Woche statt. Am Montag entscheidet die SPD auf ihrem Partei­konvent über CETA, am Donnerstag will der Rat der Handels­mi­nister über das Handels­ab­kommen mit Kanada (CETA) abstimmen. „Deutschland“ wird durch Sigmar Gabriel vertreten.

CETA nimmt eine besondere Stellung ein, da das Abkommen fertig verhandelt ist und vor der Ratifi­zierung steht. CETA gilt als Blaupause für TTIP. Gleich­zeitig würde CETA TTIP durch die Hintertür ermög­lichen. Globale Konzerne und über 40.000 us-amerikanische Unter­nehmen haben Tochter­un­ter­nehmen in Kanada und könnten so die Sonder­kla­ge­rechte durch CETA nutzen, um Staaten unter Umgehung der Rechts­spre­chung auf Schaden­ersatz wegen entgan­gener Gewinne zu verklagen.

Die Europäische Kommision will CETA vorläufig in Kraft setzen, bevor überhaupt auch nur ein Parlament der Mitglieds­staaten abgestimmt hat. Bis vor kurzem war die Europäische Kommision sogar noch der Meinung, daß die Staaten überhaupt nicht mitzu­ent­scheiden haben. Durch eine vorläufige Inkraft­setzung von CETA würden jeden­falls Fakten geschaffen, die nur schwer rückgängig gemacht werden könnten.

Ein bundes­weiter Träger­kreis aus 30 Verbänden und Organi­sa­tionen ruft zu den Großde­mons­tra­tionen in sieben Städten auf – gegen CETA und TTIP und für einen gerechten Welthandel. Die Demons­tra­tionen werden unter­stützt von weiteren Bündnissen, Parteien, Organi­sa­tionen und mehr als 200 Initia­tiven.

Demons­trieren Sie mit!

Demons­tra­tionen am 17. September 2016 um 12.00 Uhr

Die Demons­tra­tionen dauern je nach Stadt 4 – 5 Stunden!

BerlinFrankfurt am MainHamburgKölnLeipzigMünchenStuttgart

TTIP-Demo Homepage

Aufruf zur Demo

Träger­kreis, Bündnisse, Parteien, Organi­sa­tionen und Initia­tiven

Hamburg

Wir sind Boes Hamburg und Nuit Debout Hamburg
11.45 Uhr Treffen – Jungfern­stieg (Flaggenplatz/Reesendammbrücke)

Auftakt der Demo
12.00 Uhr Rathaus­markt

Demo-Route
Rathaus­markt – Reesendamm / Plan / Hermann­straße – Bergstraße – Jungfern­stieg – Valen­tinskamp – Drago­ner­stall – Johannes-Brahms-Platz – Holstenwall – Ludwig-Erhard-Straße – Willy-Brandt-Straße – Deich­tor­platz – Klosterwall – Stein­torwall – Möncke­berg­straße – Rathaus­markt

Ende der Abschluss­kun­gebung
ca. 17.00 Uhr Rathaus­markt

Info Hamburg

TTIP & CETA stoppen

90.000 Menschen demons­trierten in Hannover gegen TTIP und CETA

Am 23.04.2016 demons­trierten ca. 90.000 Menschen in Hannover gegen TTIP und CETA. Anlass war das Treffen in Hannover von Bundes­kanz­lerin Merkel (Deutschland) und Präsident Obama (USA), die als Befür­worter und treibende Kräfte für das sogenannte „Freihan­dels­ab­kommen“ stehen.

Neben der Eröffnung der Hannover-Messe, der weltgrößten Indus­trie­schau, standen außen- und sicher­heits­po­li­ti­schen Themen sowie die Werbung für TTIP ganz oben auf der Liste.

Ein breites Bündnis von mehr als 130 Organi­sa­tionen, darunter die Gewerk­schaft Verdi, die Linken, die Grünen und Attac, hatten zu der Demons­tration aufge­rufen.

Die Auftakt­kund­gebung begann um 12.00 Uhr auf dem Opern­platz in Hannover. Mit ca. 35 Traktoren an der Spitze setzte sich gegen 13.00 Uhr der Demons­tra­ti­onszug in Bewegung. Nach einen Marsch von gut 5 km über den City-Ring erreichten die letzten Demons­tranten gegen 16.00 Uhr wieder den Opern­platz zur Abschluss­kund­gebung.

Kommentar

Es war eine große, bunte und wichtige Demon­s­tation in Hannover gegen TTIP. Einige Disso­nanzen waren jedoch nicht zu übersehen und sollten unsere Sinne schärfen, den Akteuren genau zuzuhören. Schon heute signa­li­sieren vermeint­liche TTIP-Gegner ihre Zustimmung zu TTIP, wenn sie verklau­su­liert im Ungefähren formu­lieren, das TTIP doch ihre Zustimmung erhalten kann.

Das der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch TTIP kritisch sieht, mag ja sein. Doch der Hinweis, daß sich die SPD im September mit TTIP und man uns [der SPD] vertrauen kann, ging zu Recht in einem gellenden Pfeif­konzert unter. Gilt es doch als sicher, daß die SPD TTIP zustimmt.

Schwer­wie­gener ist jedoch die Rolle der Grünen zu sehen. Wenn der Grünen-Politiker Jürgen Trittin sich mit „Hier demons­trieren gute Trans­at­lan­tiker – wir sind nicht gegen ein faires Abkommen zwischen Europa und den USA“ am Rande der Demons­tration äußert und der Frakti­onschef der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, erklärt „Ich erwarte, dass bei dem Treffen von Merkel und Obama nicht viel herum­kommen wird. Wir sind guter Dinge, dass TTIP in seiner jetzigen Form nicht zustande kommen wird“

Inter­essant auch die Ausein­an­der­setzung der grünen Partei­vor­sit­zenden Simone Peter und dem Partei­vor­stand der Linken Tobias Pflüger, der zu Recht darauf hinweist, daß die Grünen in Baden-Würtenberg unter dem Stutt­garter Minis­ter­prä­si­denten Winfried Kretschmann (Grün-Schwarze-Koalition) TTIP wahrscheinlich zustimmt. Simone Peter findet das unfair. Ich finde das bemer­kenswert.

Der Veran­stalter der TTIP-Demo (Campact) hat extra 20 Ordner geschult, um etwaige Störer von der Demons­tration, gegebe­nen­falls mit Hilfe der Polizei; zu entfernen, wie Zeit online in ihrer dezent polemi­schen Bericht­erstattung anmerkt. Neben AfD und NPD sind auch Antiame­ri­ka­nismus nicht erwünscht.

Was bitte ist Antiame­ri­ka­nismus? Kritik an der ameri­ka­ni­schen Politik? Die ist ja wohl unbedingt notwendig. Antiame­ri­ka­nismus ist vor allem eines – ein Kampf­be­griff, der berech­tigte Kritk im Keim ersticken will. Und das ist wirklich ein Alarm­zeichen!

— kd —

Impres­sionen aus Hannover

90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA 90.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen TTIP und CETA

Redebei­träge – stopTTIP Demo Hannover

Niesco Dubbelboer (Holland)
Kampa­gnen­leiter TTIP & CETA Referendum & Koordi­nator Meer Democratie Nieder­lande

Hanni Gramann
Mitglied im Koordi­na­ti­ons­kreis von Attac

Lori Wallach
Public Citizen/ Direk­torin der Abteilung Global Trade Watch

Sanya Reid Smith
Handels­ex­pertin (und Rechts­be­ra­terin) des Third World Network

Ulrich Schneider
Haupt­ge­schäfts­führer des Paritä­ti­schen Gesamt­ver­bands

Eylem Gün
Mitglied des Bundes­vor­stand von DIDF/ Förde­ration demokra­ti­scher Arbei­ter­vereine e.V.

Presse

taz – 23.04.2016
Anti-TTIP-Protest in Hannover – Breites Bündnis mobili­siert erfolg­reich

Deutsche Welle – 23.04.2016
Großde­mons­tration gegen TTIP in Hannover

Deutsch­landfunk – 23.04.2016
TTIP-Demo in Hannover – Proteste vor Obama-Besuch

Tages­schau – 23.04.2016
Kilome­ter­langer Protestzug gegen TTIP

Spiegel online – 23.04.2016
Protest in Hannover – Tausende demons­trieren gegen TTIP

Zeit online – 23.04.2016
TTIP – Bloß kein Antiame­ri­ka­nismus

Die Welt – 23.04.2016
Breites Bündnis“ marschiert gegen TTIP

Telepolis – 24.04.2016
Ein Signal an Obama und Merkel

junge Welt – 25.04.2016
Klare Kante gegen TTIP

Aktionen, Demons­tra­tionen, Unter­stützung

Hungern nach Würde – 60. Hungertag (29.08.2015)

Sonnabend, den 29.08.2015, 12.00 – 16.00 Uhr
Hamburg, Altona (Sprit­zen­platz)
Von 13.00 – 14.00 Uhr besteht die Möglichkeit, mit Ralph Boes über Skype zu sprechen.
Presse­mit­teilung
Flugblatt zur Aktion

Dienstag, den 01.09.2015 von 8.00 – 14.00 Uhr
Aktion der Links­fraktion Hamburg „Das muß drin sein
mit Inge Hannemann und
Kreuz-Aktion „In Gedenken an die Opfer der Agenda 2010“
Jobcenter Altona, Alte Königstr. 8–12

Dienstag, den 01.09.2015 Auftakt­kund­gebung um 17.00 Uhr
Dammtor „Kriegs­klotz“ zum Antikriegstag „Gegen Krieg und Milita­ri­sierung“
anschl. Demons­tration durch die Innen­stadt zur
Abschluss­kund­gebung um 19.00 Uhr, Möncke­bergstr. / Kurze Mühren
Hamburger Bündnis zum Antikriegstag 2015: Gemeinsam für den Frieden!

Mittwoch, den 02.09.2015 von 11.00 – 21.00 Uhr
Kreuz-Aktion „In Gedenken an die Opfer der Agenda 2010
Jungfernstieg/ Flaggen­platz

Blockupy – Europa­weite Aktionstage

Grenzenlos solida­risch – für eine Demokratie von unten!

Blockupy Hamburg: Protest in der HafencityDie inter­na­tio­nalen Tage des Wider­standes gegen die Kürzungs- und Verar­mungs­po­litik von EU und der Troika aus EZB, IWF und Europäi­scher Kommission finden vom 15. – 25. Mai 2014 in vielen Städten Europas statt.

Am Sonnabend, den 17.05.2014 fanden an diesem zentralen Aktionstag in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart Demons­tra­tionen statt. Sie wendeten sich gegen die Politik der Europäi­schen Union und der deutschen Bundes­re­gierung, deren „Reformen“ speziell in Südeuropa zu einer humani­tären, sozialen und politi­schen Katastrophe führen.

Zentrale Forde­rungen waren das sofortige Ende der Kürzungs­po­litik, der Verhand­lungen des trans­at­lan­ti­schen Freihan­dels­ab­kommen der EU mit den USA und Kanada (TTIP und CETA), das Ende von Abschie­bungen und rassis­ti­scher Migra­ti­ons­po­litik, gegen ausbeu­te­rische Arbeits­ver­hält­nisse, schlechte und prekäre Arbeits- und Lebens­be­din­gungen.

An der Demons­tration haben sich Gruppen wie die Globa­li­sie­rungs­kri­tiker von Attac, die Jugend­or­ga­ni­sa­tionen von DGB und Verdi, die Grünen, die Links­partei, die Lehrer­ge­werk­schaft GEW und das Erwerbs­lo­sen­forum und Wir sind Boes Hamburg beteiligt.

Hafen­city entern – Elb­phil­har­mo­nie besich­ti­gen

Blockupy Hamburg: Protest in der HafencityUnter dem Motto „Hafencity entern – Elbphil­har­monie besich­tigen“ setzte sich die Demons­tration in Hamburg gegen 13.30 Uhr am Haupt­bahnhof in Bewegung. Die Route führte durch die Möncke­berg­straße, vorbei am Rathaus, der Handels­kammer, über den Rödings­markt, durch die Speicher­stadt in die Hafencity.

Nach Abschluss der Demons­tration versuchten Demons­tranten, zur Elbphil­har­monie zu gelangen, schließlich waren die Bürger zum „Tag der offenen Tür“ einge­laden. Dies wurde weitgehend von der Polizei verhindert, wir waren trotzdem da.

Zur Blockupy-Demonstration waren mehr als 2000 Demons­tranten vor Ort. Auch ca. 1000 Polizei­beamte und diverse Wasser­werfer und Räumpanzer durften mit demons­trieren und ihre Gerät­schaften vorführen.

Zeitgleich wurde der Wahlkampf­auf­tritt von Bundes­kanz­lerin Angela Merkel auf dem Fisch­markt durch zahlreiche Demons­tranten gebührend gewürdigt. Laut NDR waren „neben etwa 600 CDU-Anhängern […] mindestens ebenso viele TTIP-Gegner zur Veran­staltung“ gekommen und hielten Schilder mit „Stoppen Sie TTIP“ hoch. Während Merkels Auftritt kreiste die ganze Zeit ein Flugzeug über der Veran­staltung, das im Schlepptau einen Banner mit der Aufschrift „Total­über­wa­chung – Rechts­an­wälte gegen Total­über­wa­chung“ hatte.

Ebenfalls zeitgleich fand auf dem Rathaus­markt unter dem Motto „NSA ist Stasi 2.0“ eine weitere Protest­aktion statt. Ein rundum gelun­gener Wochen­end­auftakt.

Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity

Aufruf von Blogupy zu den europa­weiten Aktions­tagen vom 15. bis 25. Mai 2014

Blockupy Hamburg auf Facebook

Blockupy Hamburg: Protest in der Hafencity – Mittendrin – 17.05.2014

Demos gegen Merkel und Elbphil­har­monie – Hamburger Morgenpost – 17.05.2014

Beamte setzen Wasser­werfer gegen Blockupy-Protestler ein – Hamburger Abend­blatt – 17.05.2014

Krawalle nach Demo gegen Kapita­lismus – NDR Hamburg – 18.05.2014

Blockupy 2014 – Hafencity entern! – Graswurzel-TV – 17.05.2014

1. Mai 2014 in Hamburg

DGB-Demonstration
(Gute Arbeit. Soziales Europa.)

1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo)Die DGB-Demonstration zum 1. Mai 2014 in Hamburg begann um 11.00 Uhr mit einem kurzen Marsch vom AK St. Georg (Asklepius Klinik St. Georg) zum Gewerk­schaftshaus am Besen­bin­derhof. Neben den Gewerk­schaftlern nahmen zahlreiche linke Gruppie­rungen und Bündnisse teil. Auch Wir sind Boes Hamburg war mit einem Trans­parent vertreten.

Die neue Hamburger DGB-Chefin Katja Karger und Olaf Scholz, einer der Archi­tekten der Agenda 2010 und bedau­er­li­cher­weise erster Bürger­meister der Stadt Hamburg, „führten“ den Demons­tra­ti­onszug an. Dabei mußte Olaf Scholz wegen seiner Beliebtheit in der Hamburger Bevöl­kerung von dutzenden Polizisten geschützt werden.

Olaf Scholz führte im Juli 2001 als Hamburger Innen­se­nator die zwangs­weise Verab­rei­chung von Brech­mitteln zwecks Beweis­si­cherung bei Drogen­dealern ein. Auch der Tod eines Betrof­fenen und die Inter­vention der Ärzte­kammer Hamburg konnten ihn nicht stoppen. Dazu bedurfte es erst eines Urteils des Europäi­schen Gerichtshof für Menschen­rechte, die den Brech­mit­tel­einsatz in Deutschland im Juli 2006 als menschen­rechts­widrig verur­teilte.

Derzeit macht sich Olaf Scholz als erster Bürger­meister durch die Einrichtung ganzer Stadt­teile als Gefah­ren­ge­biete auf unbestimmte Zeit, seine unnach­giebige Haltung zu den Lampedusa-Flüchtlingen und dem Abriß der Esso-Häuser einen Namen.

Am Gewerk­schaftshaus angekommen, wurde Herr Scholz gebührend von empörten Bürgern für seine Flücht­lings­po­litik in Empfang genommen. Die Hamburger Polizei sperrte daraufhin den Zugang zum Gewerk­schaftshaus, auch lange, nachdem sich Herr Scholz durch den Hinter­eingang verdrückt hatte. So fand eine Diskussion im kleinen Kreise, unter Ausschluß vieler Gewerk­schafter und der Öffent­lichkeit, statt. Lediglich eine Außen­über­tragung per Lautsprecher war noch möglich.

Polizei sperrt Gewerk­schaftshaus für Gewerk­schafter und Öffent­lichkeit

1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo)

Arbeiten in Europa“ 1. Mai in Hamburg
DGB Hamburg – Aufruf zum 1. Mai – 20.03.2014

Proteste bei Mai-Kundgebung des DGB
NDR 90,3 – 01.05.2014 – 15.56 Uhr

Die Gefah­ren­ge­bieter
Zeit-Online – 30.04.2014

1.Mai 2014 in Hamburg oder: Gefah­ren­gebiet DGB-Haus
Film – 01.05.2014 – 13 min.

1. Mai: Polizei sperrt Gewerk­schaftshaus
Blog Kersten Artus – 01.05.2014

Polizei­ab­sperrung vor dem Gewerk­schaftshaus
DGB-Hamburg – Stellung­nahme – 02.05.2014

Revolu­tionäre 1. Mai-Demonstration
(Hamburg sieht rot/ Der Aufstand ist gerecht­fertigt!)

Die Revolu­tionäre 1. Mai-Demonstration begann um 18.00 Uhr in der Feldstraße. Gegen 18.30 Uhr setzte sich der Demons­tra­ti­onszug mit ca. 2200 Teilnehmern in Bewegung. Aller­dings waren auch 1800 Polizisten und mindestens sechs Wasser­werfer und drei Räumpanzer im Einsatz. Das ließ nichts Gutes ahnen.

Ecke Budapester Straße/ Simon-von-Utrecht-Straße wurde der Demons­tra­ti­onszug gestoppt. Wie es schien, war die Polizei mit der vorge­se­henen Route über die Reeperbahn nicht einver­standen. Es gab erste Ausein­an­der­set­zungen und Verletzte, drei Wasser­werfer und ein Räumpanzer waren im Einsatz. Nach einigem Geplänkel zog der Demons­tra­ti­onszug über die Glacischaussee wieder zur Feldstraße.

Hier wollte die Polizei die Demons­tration vorzeitig auflösen. Vorge­sehen war als Endpunkt jedoch die Rote Flora im Schan­zen­viertel. Beim Versuch, weiter Richtung Schan­zen­viertel zu gehen, kam es zu schweren Ausein­an­der­set­zungen. Dabei wurden Schlag­stöcke, Pfeffer­spray und Wasser­werfer einge­setzt.

Nach Aussagen von Zeugen ist die Polizei massiv gegen die Demons­tranten vorge­gangen. Es gab viele (ca. 50) Verletzte.

… habe gestern Abend vom Gehweg aus beobachtet, wie der Lautspre­cher­wagen, auf dem Sanitäter Verletzte versorgt haben, massiv von der Polizei angegriffen wurde … so etwas habe ich noch nie gesehen …. Gesehen habe ich auch, wie Polizisten – im vorbei­laufen – direkt in die Augen von einfach nur etwas orien­tie­rungslos herum­ste­henden Menschen mit CS-Gas (?) in Form eines gezielten Strahls gesprüht haben … “

Einem kleineren Teil der Demons­tranten gelang es, bis zur Roten Flora zu marschieren. Hier wurde die Demons­tration beendet.

Massives Polizei­auf­gebot zur Revolu­tio­nären 1. Mai-Demonstration

Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg

Aufruf zum 1. Mai HAMBURG SIEHT ROT!
29.04.2014

Mitglied der Gruppe Lampedusa wurde am Mittwoch beerdigt:
Die Ignoranz des Senats ist tödlich

Presse­er­klärung – Die Linke – Landes­verband Hamburg – 01.05.2014

1. Mai: Sprech­chöre gegen Flücht­lings­po­litik
NDR Aktuell – 02.05.2014 – 14.00 Uhr

Viele Verletzte bei Hamburger Mai-Demo
Hamburg Journal – 02.05.2014 – 19.30 Uhr

Wasser­wer­fer­einsatz und Krawalle bei 1. Mai-Demo 2014 Hamburg
Film – 01.05.2014 – 9 min.

1.mai 2014 hamburg
Film – 01.05.2014 – 2 min.

Krise im Mittel­punkt
Junge Welt – 03.05.2014