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Arbeitsgericht Hamburg – Hauptverfahren (Güteverhandlung)

Schon vor der Ver­hand­lung am 28.08. sam­melten sich die Men­schen, die zur Unter­stützung von Inge Han­ne­mann von nah und fern angereist waren, vor dem Arbeits­gericht Ham­burg. Trans­par­ente wur­den entrollt, Peter Gutzeit gab ein Ständ­chen: Ein Schrei geht durch das Land.

Der Gerichtssaal war wieder völ­lig über­füllt, gut 100 Men­schen hat­ten sich einge­fun­den. Kurz­er­hand wur­den die Stuhlrei­hen von den Besuch­ern zusam­mengerückt, um Platz für alle zu schaf­fen. Einige saßen auf dem Boden, viele standen während der Ver­hand­lung. Vor und nach der Ver­hand­lung wur­den Man­i­feste (“Der kom­mende Auf­s­tand”, “Empört euch”) hochge­hal­ten.

Die Stim­mung war aus­geze­ich­net. Nach­dem der Richter die Ver­hand­lung begin­nen wollte, mußte er fest­stellen, daß der Vertreter der Arge und deren Anwalt noch nicht eingetrof­fen waren. Der Ruf nach “Sank­tio­nen für die Arge” wurde laut, sorgte für Erheiterung bei den Zuschauern und wurde spon­tan mit Applaus bedacht.

Der Prozess (Gütev­er­hand­lung) selb­st ver­lief ohne Ergeb­nis. Der Richter räumte den Beteiligten bis zum 9. Sep­tem­ber Bedenkzeit ein, um miteinan­der zu sprechen und eventuell doch noch eine Lösung zu find­en.

Großer Andrang zum Prozessauftakt Platz ist in der kleinsten Hütte Die Stimmung ist gut Der Richter erscheint … Auch nach dem Termin super Stimmung Prozess Inge Hannemann ./. Jobcenter team.arbeit.hamburg (Gütetermin) Genau Einschätzung zum Prozessverlauf Prozess Inge Hannemann ./. Jobcenter team.arbeit.hamburg (Gütetermin) Nach dem Prozess wurde … … vor dem Gerichtsgebäude weiterdiskutiert

Inge Han­ne­mann klagt auf Weit­erbeschäf­ti­gung im Job­cen­ter, das Job­cen­ter team.arbeit.hamburg lehnt dies u.a. ab, weil sie das “Sys­tem Hartz IV” als men­sche­nun­würdig angeprangert hat. Weit­er­hin ver­langt der Anwalt des Job­cen­ters Ham­burg einen öffentliche Wider­ruf ihrer bish­er getätigten Aus­sagen.

Wird keine ein­vernehm­liche Lösung erre­icht, wird im Novem­ber ein Ter­min im Hauptver­fahren fol­gen, bei dem der Richter dann eine Entschei­dung fällen wird.

Nach der Gütev­er­hand­lung wurde vor dem Arbeits­gericht noch eifrig disku­tiert. Zum Ausklang und zur Stärkung fand sich noch ein Gruppe von ins­ge­samt ca. 25 Fre­un­den und Unter­stützern, darunter auch Inge Han­ne­mann und Ralph Boes sowie der Gruppe “Wir sind Boes Berlin”, in einem Lokal am Oster­bekkanal ein.

An ein­er lan­gen Tafel wur­den Gedanken, Ideen und Tele­fon­num­mern aus­ge­tauscht. Mit der Gewis­sheit, sich spätestens beim näch­sten Prozesster­min im Novem­ber wiederzuse­hen, ver­ab­schiede­ten wir uns gegen 18.30 Uhr voneinan­der.

Momen­tauf­nah­men — Sol­i­dar­ität — Inge Han­ne­mann Prozeß 28.08.2013 — Ham­burg — Gutzeit Hartz IV — Wir Sind Boes — Berlin

Hartz-IV-Rebellin vor dem Ham­burg­er Arbeits­gericht” – Sat 1 Region­al – 28.08.2013 17.30 Uhr

Güteter­min mit Job­cen­ter: Jubel für die Hartz-IV-Rebellin (Spiegel-Online)

Keine schnelle Eini­gung mit “Hartz IV-Rebellin” — Inge Han­ne­mann ist “nicht käu­flich” (N‑TV)

Entschei­dung um “Hartz-IV-Rebellin” vertagt (NDR Ham­burg)

Gütev­er­hand­lung Han­ne­mann ./. Job­cen­ter team.arbeit.hamburg 28. August 2013 (alton­ablog­gt)