Solidaritäts-Demonstration für Gaza/Palästina am 01.08.14

Solidaritäts-Demonstration für Gaza/Palästina am 01.08.2014Unter dem Mot­to “Ham­burg ste­ht auf” demon­stri­erten am Fre­itag, den 01.08.14 mehr als 800 Men­schen gegen die aktuellen Angriffe Israels auf Gaza durch die Ham­burg­er Innen­stadt. Auch am Fre­itag, den 08.08.14 und Sam­stag, den 09.08.14 sollen Sol­i­dar­itäts­demon­stra­tio­nen und Mah­nwachen stattge­fun­den haben.

 

Die Ham­burg­er Presse schweigt die Demon­stra­tion tot, obwohl hier seit eini­gen Wochen regelmäßig demon­stri­ert wird und eine nicht unbe­deu­tende Zahl Men­schen auf der Straße war.

Auf der Demo wurde darauf hingewiesen, dass Israels Vorge­hen völk­er­rechtswidrig ist, und die Demon­stran­tInnen entset­zt darüber sind, dass so viele Men­schen in Deutsch­land wegschauen oder schweigen. Deut­lich wurde der Wun­sch geäußert, dass sich mehr Men­schen in Deutsch­land mit den Palästi­nensern sol­i­darisieren und gegen die durch Israel verübten Mas­sak­er in Gaza auf die Straße gehen.

Auch die Hal­tung der deutschen sowie US-amerikanis­chen Regierun­gen wurde kri­tisiert, die nach wie vor Waf­fen an Israel liefern und nichts gegen die völk­er­rechtswidri­gen Angriffe Israels auf Gaza unternehmen, obwohl sie es kön­nten.

Der Schmerz und die Verzwei­flung der Men­schen in Gaza , die nicht wis­sen wohin sie fliehen kön­nten, da sie einges­per­rt sind — deren Kinder, Ver­wandte oder Fre­unde ermordet oder ver­let­zt wur­den (derzeit sind es über 1900 Tote und 10.000 Ver­let­zte, Stand 10.08.2014) , wurde in den Reden ein­drucksvoll dargestellt.

Sehr kraftvoll und laut­stark wur­den auf der Route durch die Innen­stadt durchge­hend Parolen gerufen. Hier seien einige Beispiele genan­nt:

- Genug Tote!
— Unsre Kinder wollen Leben aber Israel ist dage­gen.
— Stoppt das Mas­sak­er in Gaza
— Merkel Merkel hör gut zu, denn wir geben keine Ruh!
— Israel bom­bardiert, Deutschland/USA finanziert.
— Schluß mit der Unter­drück­ung! Schluß mit der Besatzung!
— Kin­der­mörder Israel! Zivilis­ten­mörder Israel!
— Netan­jahu du Idiot, schießt unsre Kinder tod!
— Netan­jahu du Idiot, unsre Straßen sind blutrot!
— Wir alle sind Gaza!
— Israel, raus aus Gaza!
— Frei­heit für Palästi­na!
— Frieden für Palästi­na!
— Frieden für alle Men­schen!

Am Rande der Demon­stra­tion gab es kurz einen Tumult, der glück­licher­weise befriedet wer­den kon­nte; laut späteren Erzäh­lun­gen war dort zuvor eine Demon­stran­tin, während sie Flug­blät­ter an Pas­san­tInnen verteilte, von ein­er männlichen Per­son, die ein­er kleinen Gruppe Gegen­demon­stran­tInnen ange­hörte, geschla­gen wor­den.

Die Demon­stra­tion endete am Gänse­markt, wo in der Zwis­chen­zeit eine Mah­nwache mit mehr als 120 stel­lvertre­tenden Kinder­sär­gen aus Gaza gehal­ten wurde.

Nach ein­er sehr kurzen Abschlußkundge­bung ver­sam­melten sich die Men­schen, die beten oder auch stille Bit­ten schick­en woll­ten, um die Särge. Dort wurde sowohl ein islamis­ches wie auch ein christlich­es Totenge­bet für die Ermorde­ten gehal­ten.

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