Die Hartz IV Diktatur

Eine Arbeitsvermittlerin klagt an — Lesung mit Inge Hannemann

Das mutige Debat­ten­buch der Hartz IV-Rebellin

Warum wer­den Hartz-IV-Empfänger in vie­len Job­cen­tern zu Bittstellern degradiert? Warum schickt man hochqual­i­fizierte Fachkräfte in sinnlose Fort­bil­dun­gen? Und warum zählt nur noch die Sta­tis­tik – und nicht der Men­sch?

Diese und viele andere unbe­queme Fra­gen stellte Inge Han­ne­mann ihrem Arbeit­ge­ber, der Bun­de­sagen­tur für Arbeit in einem offe­nen Brief. Kurz darauf wur­den ihr Com­put­er überwacht, ihre Gespräche abge­hört und ihr Arbeit­splatz durch­sucht. Let­ztlich wurde sie freigestellt. Dabei war Inge Han­ne­mann viele Jahre lang eine erfol­gre­iche Arbeitsver­mit­t­lerin gewe­sen, doch ihr Engage­ment für die Kun­den sorgte für Unmut bei Kol­le­gen und Vorge­set­zten. Die Hartz-IV-Rebellin deckt auf, was in den Job­cen­tern Deutsch­lands Tag für Tag geschieht, welche men­schlichen Tragö­di­en die Hartz IV-Sank­tio­nen aus­lösen – und wie teuer das unseren Staat zu ste­hen kommt.

Die Hartz IV DiktaturStadtteilkulturzentrum Eidelstedter Bürgerhaus

Alte Elb­gaus­tr. 12
Saal 99

So 21.06.2015 11:00 Uhr — Ein­tritt frei

alton­ablog­gtEidel­st­edter Bürg­er­haus

Buchtipp: Die Hartz-IV-Dik­tatur — 04:04 min
Zu Gast im Stu­dio: Inge Han­ne­mann — Inter­view — 05:38 min
WDR — West ART Mag­a­zin vom 19.05.2015