Widerspruch

Widerpruch gegen die Höhe des Regelbedarfs einlegen

Die Berech­nung der aktuellen Regel­sätze für 2016 beruhen auf der Einkom­mens- und Ver­brauchsstich­probe (EVS) 2008 des Sta­tis­tis­chen Bun­de­samt. Die EVS wird alle fünf Jahre ermit­telt.

Die aktuelle Einkom­mens- und Ver­brauchsstich­probe (EVS) 2013 wurde nicht für die Berech­nung der Regel­sätze 2016 angewen­det, obwohl die Ergeb­nisse seit min­destens Okto­ber 2015 vor­liegen. Ulrich Schnei­der, Haupt­geschäfts­führer des Par­itätis­chen Wohlfahrtsver­bands, äußerte gegenüber der Süd­deutechen Zeitung die Ver­mu­tung, daß das Bun­de­sar­beitsmin­is­teri­um “auf Zeit spielt und den Betrof­fe­nen möglicher­weise Steigerun­gen der Regel­sätze für das Jahr 2016 schlicht voren­thält”.

Sollte dies der Fall sein, sei ein rück­wirk­ender Anspruch denkbar. Voraus­set­zung sei aber, daß die Betrof­fe­nen gegen die aktuellen Hartz IV-Beschei­de Wider­spruch ein­le­gen.

Der Par­itätis­che Wohlfahrtsver­band hat deshalb einen Muster-Wider­spruch for­muliert, der auf sein­er Home­page oder hier (.rtf oder .pdf) herun­terge­laden wer­den kann.

Pari­tä­ti­sche Wohl­fahrts­ver­band
Muster-Wider­spruch
Muster-Wider­spruch — FAQ

Süd­deutsche Zeitung — 16.02.2016
Wohlfahrtsver­band fordert Hartz-IV-Empfänger zum Wider­spruch auf

Inge Han­ne­mann — 29.02.2016
Wenn nicht jet­zt, wann dann? Wider­spruch gegen die neuen Hartz-IV-Beschei­de