Vortrag und Gespräch mit Ralph Boes am 15.09.2017

Kulturimpuls Volksabstimmung

Wir demokratisieren unsere Gesellschaft

Jen­seits der Parteien­poli­tik:
Wie ergreifen wir unsere Sou­veränität?

Vortrag und Gespräch

am 15.09.2017
um 19:00 Uhr
im   Rudolf Stein­er Haus Ham­burg,

im   Mit­tel­weg 11–12, 20148 Ham­burg

Der Ein­tritt ist frei -
Eine Spende zur Fort­führung der Arbeit ist erwün­scht.

 

Zum Vortrag:

TIP, TISA, CETA usf., Euro- und Bankenkrise, ESM, Entrech­tung der Arbei­t­en­den und der Arbeit­slosen, Zer­störung der europäis­chen Völk­er und ihrer gegen­seit­i­gen Ver­hält­nisse, Umwand­lung der Bun­deswehr zur Ein­satztruppe in Afghanistan oder zur “Speer­spitze Europas” gegen Rus­s­land, Pri­vatisierung der Auto­bah­nen, Abschaf­fung des Bargeldes, Ein­führung der Staat­stro­jan­er zur Totalüberwachung der Bevölkerung usw. usf. …

Während auf der einen Seite ein immer höheres Bedürf­nis nach ein­er durch­greifend­en Demokratisierung unser­er Gesellschaft und eine Fülle von Ideen da ist, wie man die Gesellschaft men­schlich­er und fre­undlich­er gestal­ten kann, wird von Seit­en der Parteien immer restrik­tiv­er im Sinne der inter­na­tion­al agieren­den Konz­erne und der Finanzmächte vorge­gan­gen.

Wie kann dem begeg­net wer­den?

Ralph Boes entwick­elt hier eine Idee, wie wir die ent­standene
Macht­frage jen­seits der Parteien­poli­tik entschei­den kön­nen.

Zum Ref­er­enten:

Ralph Boes tritt

ein.

Die Ide­ale der BRD wer­den für ihn vor allem durch

- Artikel 1 GG Unan­tast­barkeit und Schutz der Men­schen­würde
— Artikel 2 GG Recht auf freie Ent­fal­tung der Per­sön­lichkeit
— Artikel 20 GG innere Struk­tur der BRD

repräsen­tiert.

Die gesunde Entwick­lung der — aus sein­er Sicht unglaublich fortschrit­tlich angelegten, wenn auch noch längst nicht aus-entwick­el­ten (!) — BRD, sieht er allerd­ings bedro­ht:

- auf der einen Seite durch ein wieder erstark­endes völkisches und nation­al­is­tis­ches Gedankengut,

- auf der anderen Seite aber nicht min­der durch unge­bremst in unsere Poli­tik und Geset­zge­bung

- hinein­wirk­ende Geld- und Wirtschaftsmächte.

Was zwis­chen bei­den Ten­den­zen getan wer­den kann, so dass es in unser­er Gesellschaft

- statt um ein sog. “Volkswohl” oder ein sog. “Wohl der Wirtschaft” -

(wieder) um Wohl und Ent­fal­tung des indi­vidu­ellen Einzel­men­schen und die Förderung seines freien Zusam­men­wirkens mit (allen) anderen geht, ist die ihn bewe­gende Frage.