Schlagwort-Archive: Armut

Außer Kontrolle? Das internationale System im Umbruch

Veranstaltung am 20.01.2016 um 19.00 Uhr

im Rah­men des Alton­aer Bil­dung­spro­grammes im Büro der Alton­aer LINKEN
Am Felde 2, 22765 Ham­burg (Hin­ter­hof)

Ter­ro­ran­griffe in Europa, Krieg in Syrien und Libyen, im Irak, im Jemen, Islamis­ch­er Staat, Ukraine-Krise, Kalter Krieg mit Rus­s­land, Flüchtlinge, Kon­fronta­tion zwis­chen Chi­na und den USA im chi­ne­sis­chen Meer – die Welt gerät aus den Fugen. Dabei sind die „alten“ Prob­leme wie Armut, Ungle­ich­heit, Kli­mawan­del und Umweltzer­störung nach wie vor ungelöst. Die 500-jährige Epoche, in der Europa und sein nor­damerikanis­ch­er Ableger dem Rest der Welt sagten, wo es langge­ht, ist vor­bei. Das inter­na­tionale Sys­tem wird dadurch nicht automa­tisch friedlich­er und gerechter. Notwendig ist eine neue Kul­tur der inter­na­tionalen Zusam­me­nar­beit, die Konkur­renz, Kon­flikt und Gewalt durch Koop­er­a­tion, Ver­ständi­gung und friedliche Koex­is­tenz erset­zt. Vor­trag und Diskus­sion mit Peter Wahl (u.a. Mit­be­grün­der und Beiratsmit­glied von Attac sowie Vor­sitzen­der von WEED Berlin).

όχι — Nein zur Kürzungs- und Verarmutspolitik

Solidarität mit der griechischen Bevölkerung

im Rah­men von Protesten und Demos weltweit soll es heute, am Mittwoch, den 15. Juli 2015 auch in Ham­burg eine spon­tane Demo geben. Das Mot­to:

όχι — Nein zur Kürzungs- und Verarmungspolitik!

Wir unter­stützen den weltweit­en Aufruf zur Sol­i­dar­ität mit dem Kampf der griechis­chen Bevölkerung.

Treffpunkt: Mittwoch, den 15. Juli 2015 um 18.00 Uhr am Hachmannplatz

Gegen 18.30 Uhr soll es von dort über die Möncke­bergstraße zum Jungfern­stieg gehen. Dort wird ab ca. 19.00 Uhr am Flaggen­platz eine Kundge­bung stat­tfind­en. Wer es irgend­wie ein­richt­en kann, ist sehr willkom­men – gern mit eige­nen Schildern oder Plakat­en!

Dies ist das Ergeb­nis der ham­burg­weit­en Griechen­land Soli Gruppe von Dien­stag. Die Gruppe trifft sich zukün­ftig regelmäßig Dien­stags um 19.00 Uhr in der ehe­ma­li­gen HWP.

όχι — Nein — Solidarität mit Griechenland

όχι

 

Referendum in Griechenland gegen die Austeritätspolitik in Europa

Stand: 01:51 Uhr MEZ (Endergeb­nis) — Griechis­ches Innen­min­is­teri­um

 ναί (Ja) — 38,69 %
όχι (Nein) — 61,31 %

Kommentar

Die griechis­che Bevölkerung hat sich mit ein­er deut­lichen Mehrheit gegen die Aus­ter­ität­spoli­tik in Europa, die fed­er­führend von Deutsch­land betrieben wird, aus­ge­sprochen. In keinem Wahlbezirk gab es eine Mehrheit der Befür­worter.

Ein großer und denkwürdi­ger Tag für Europa. Danke an alle Griechen, die ihre demokratis­chen Rechte vertei­digt und ein deut­lich­es Sig­nal geset­zt haben. Eine Abstim­mung für ein demokratis­ches und soziales Europa, in dem der Men­sch im Mit­telpunkt ste­ht.

Für mich auch ein deut­lich­es Sig­nal an Brüs­sel und Berlin gegen ein feu­dales, neolib­erales Europa des Geldes und der Konz­erne. Gegen ein Europa, das Krieg als Mit­tel der Poli­tik zur Durch­set­zung eigen­er Inter­essen sieht. Gegen ein Europa, das Konz­er­nen eine eigene Recht­sprechung ver­schaf­fen will, eine pri­vate Gerichts­barkeit, die über der Demokratie und Sou­veränität des Staates ste­ht, deren “Urteile” sich der Staat unter­w­er­fen soll.

Gegen ein Europa, das z.B. die Daseinsvor­sorge (Wass­er, öffentlich­er Nahverkehr u.s.w.), die dem Gemein­wohl verp­fichtet sind, zur Prof­it­max­imierung pri­vatisieren will, mit Geheimverträ­gen unter Auss­chluß der Öffentlichkeit und unumkehrbar (TTIP, CETA, TISA).

Die Liste ließe sich beliebig fort­set­zen. Griechen­land ist nicht das Prob­lem, son­dern ein guter Anfang. Die Prob­leme sitzen u.a. in Berlin und Brüs­sel.

– kd –

Weit­er­lesen

Armut und seelische Gesundheit – neue Wege der Sozialpolitik

Genesung — Hindernisse und Hilfe

Was ist kri­tik­würdig an der Art und Weise des Hartz IV-Sys­tems. Sind Sank­tio­nen zum Scheit­ern verurteilt? Wie sähe ein Leis­tungs­bezug aus, das motiviert, gesund hält und Inklu­sion ermöglicht? Warum hat es das per­sön­liche Bud­get in Ham­burgs Eingliederung­shil­fe (SGB XII) so schw­er? Gedanken zur Posi­tion Men­schen mit psy­chis­ch­er Erkrankung und Beson­der­heit in unserem Sozial­sys­tem. Forderun­gen für eine neue Ori­en­tierung.

Öffentliche Vorlesung:

Inge Han­ne­mann
Armut und seel­is­che Gesund­heit – neue Wege der Sozialpoli­tik
Anthro­pol­o­gis­che Psy­chi­a­trie
Schw­er­punkt Gene­sung — Hin­dernisse und Hil­fen

Dien­stag, den 13.01.2015 von 18.00 — 20.00 Uhr
Haupt­ge­bäude der Uni­ver­sität Ham­burg
Edmund-Siemers-Allee 1 — Hör­saal A
(Nähe Bahn­hof Damm­tor)

alton­ablog­gt
Blog von Inge Han­ne­mann

Flug­blatt

Sozialkarte für Hamburg

Die Sozialka­rte für Ham­burg bietet zur Zeit eine Vergün­s­ti­gung beim HVV um 19,- €. Das ist ein Anfang.

Anspruch auf eine Sozialkarte haben nur Menschen, die

  • Leis­tun­gen nach dem Sozialge­set­zbuch II ( Arbeit­slosen­geld II oder Sozial­geld),
  • Sozial­hil­fe nach dem 3. Kapi­tel des Sozialge­set­zbuch­es XII,
  • Grund­sicherung im Alter und bei Erwerb­s­min­derung nach dem 4. Kapi­tel des Sozialge­set­zbuch­es XII oder
  • Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz erhal­ten oder
  • zu ein­er Bedarf­s­ge­mein­schaft gehören, die eine der genan­nten Sozialleis­tun­gen erhält

Sozialkarte für alle Armen

Es reicht nicht, arm zu sein, um die Sozialka­rte zu bekom­men. Das wollen wir ändern. Wir fordern die Sozialka­rte für alle Men­schen, deren ver­füg­bares Einkom­men unter dem Pfän­dungs­frei­be­trag liegt (Exis­tenzmin­i­mum, derzeit für eine Per­son 1049,99 € net­to).

Soziokulturelles Existenzminimum

Die Sozialka­rte sollte jedoch etwas mehr bieten, um ihrem Namen gerecht zu wer­den. Sie sollte ein soziokul­turelles Exis­tenzmin­i­mum gewährleis­ten. Spätestens an dieser Stelle wird auch klar, daß der Min­dest­lohn von 8,50 € bei ein­er 38-Std. Woche mit 1043,- € net­to nicht ein­mal das Exis­tenzmin­i­mum erre­icht.

Durch das Lohn­ab­stands­ge­bot wird dann das Exis­tenzmin­i­mum für Bezieher von Sozialleis­tun­gen nochmals herun­terg­erech­net. Es wer­den teil­weise erhe­bliche Abschläge vorgenom­men, um einen Abstand zum Niedriglohn zu schaf­fen.

Das Exis­tenzmin­i­mum, daß das Min­i­mum darstellt, um physisch zu über­leben, wird somit deut­lich unter­schrit­ten. Richtig wäre es, den Min­dest­lohn so anzuset­zen, daß das soziokul­turelle Exis­tenzmin­i­mum durch das Lohn­ab­stands­ge­bot deut­lich über­schrit­ten wird.

Bürgerschaftswahl in Hamburg

Am 15.02.2015 sind Bürg­er­schaftswahlen. Zeit, Forderun­gen zu for­mulieren und uns einzubrin­gen. Hier kön­nen die Parteien zeigen, ob sie die selb­st her­vorgerufene Ver­ar­mung großer Teile der Bevölkerung mit­tler­weile erken­nen und einen Anfang wagen, um dieses zu ändern. Unter anderem daran soll­ten wir sie messen.

Unsere Forderung nach Vergünstigungen durch die Sozialkarte

(die Sozialka­rte selb­st sollte selb­stver­ständlich weit­er­hin kosten­los aus­gegeben wer­den)

Öffentlicher Nahverkehr

Wir fordern eine Gle­ich­stel­lung ana­log zum HVV-Semes­tertick­et. Stu­den­ten zahlen pro Semes­ter 160,50 € für ein HVV Gesamt­net­ztick­et. Das sind pro Monat 26,75 €.
Preise HVV-Karte für Arbeit­nehmer mit Profi­Card GKA plus (Arbeit­ge­berzuschuss 19,- €) und Sozialka­rten­in­hab­er.
  Profi­Card GKA plus Sozialka­rte
Gesamt­netz 84,20 26,75
Großbere­ich 45,00 13,40

ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice (GEZ)

  Nor­mal­preis Sozialka­rte
Gebühren 17,98 Kosten­los

Kultur

3‑Eu­ro-Kul­turtick­et für The­ater, Phil­har­monie, Opern­häuser, Konz­erte, Kirchen (an der Abend­kasse kurz vor Vorstel­lungs­be­ginn, falls noch Plätze ver­füg­bar sind)

Bildung

Nor­mal­preis Sozialka­rte
Bücher­hallen jährlich 45,00 Kosten­los
Volk­shochschulen 1 Kurs 25,00/50,00 Kosten­los
Gasthör­er Uni-HH Gebühr 102,00 Kosten­los
Musikschulen div. 50 % Ermäßi­gung
Plan­e­tar­i­um div. 50 % Ermäßi­gung

Museen

Staatliche Museen div. Freier Ein­tritt
son­st. Museen div. 50 % Ermäßi­gung

Sport

Sportvere­ine div. 50 % Ermäßigung/ kosten­los
Bäder­land Ham­burg Ein­tritt 5,70 — 9,20 50 % Ermäßi­gung
Kun­steis­bah­nen Ein­tritt 3,50 für 2 Std. 50 % Ermäßi­gung

Freizeit

Hagen­becks Tier­park Ein­tritt 20,00 50 % Ermäßi­gung
Aquar­i­um Ein­tritt 14,00 50 % Ermäßi­gung
Botanis­ch­er Garten/ Muse­um Freier Ein­tritt Freier Ein­tritt
Alster­touris­tik div. 50 % Ermäßi­gung
Hafen­fähren div. 50 % Ermäßi­gung

Ämter

Gebühren div. Kosten­los

Staatliche Institutionen

Staatliche Insti­tu­tio­nen (z.B. Museen), Bil­dung (Volk­shochschulen, Gasthör­er Uni-HH) oder Bücher­hallen (Gemein­nützige Stiftung pri­vat­en Rechts), die eine gesellschaftliche Auf­gabe wahrnehmen, soll­ten für Men­schen mit Sozialka­rte immer kosten­los oder deut­lich vergün­stigt sein.

Auch dann, wenn diese ver­meintlich pri­vatisiert sind, sich aber noch ganz oder teil­weise in staatlich­er Hand befind­en. Selb­stver­ständlich soll­ten Insti­tu­tio­nen, die öffentliche Auf­gaben wahrnehmen, bald­möglichst wieder in die öffentliche Hand über­führt wer­den.

ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice (GEZ)

Die öffentlich-rechtlichen Medi­en (Öffentlich-rechtlich­er Rund­funk) gehören zur Grund­ver­sorgung der Bevölkerung und soll­ten für jed­er­mann kosten­los zur Ver­fü­gung ste­hen.

In Gedenken an die Opfer der Agenda 2010

Am 26.–27.09.2014 find­et unter dem Titel „Armut und Teil­habe“ das 9. Tre­f­fen der Men­schen mit Armut­ser­fahrung („Nationale Armut­skon­ferenz“) in Ham­burg statt. Ver­anstal­ter ist der Par­itätis­che Wohlfahrtsver­band. Zum Auf­takt find­et ein Emp­fang im Ham­burg­er Rathaus durch die Präsi­dentin der Ham­burg­er Bürg­er­schaft mit musikalis­ch­er Begleitung und Mit­tagsim­biss statt.

Großer Bahn­hof und klein­er Mit­tagstisch für die Men­schen mit Armut­ser­fahrung bei den Ini­tia­toren bzw. Ver­fechtern der Agen­da 2010. Das ist an Geschmack­losigkeit kaum zu über­bi­eten.

Anläßlich des 9. Tre­f­fens der Men­schen mit Armut­ser­fahrung wer­den wir auf dem Ham­burg­er Rathaus­markt am Fre­itag, den 26.09.2014 in der Zeit von 10.00–20.00 Uhr eine Gedenkver­anstal­tung für die Opfer der Agen­da 2010 abhal­ten.

Wir find­en, daß dieser Ort her­vor­ra­gend geeignet ist, den Befür­wortern und Ver­ant­wortlichen der Agen­da 2010 (z.B. Olaf Scholz) die Auswirkun­gen ihres Han­delns vor Augen zu führen.

In Altona find­et am Don­ner­stag, den 25.09.2014 in der Zeit von 14.00 — ca. 19.00 Uhr in der Ottensen­er Haupt­straße (Alton­aer Bahn­hof, zw. Boc und Burg­er King) eine Gedenkver­anstal­tung für die Opfer der Agen­da 2010 statt.

Abschaffung der Sanktionen in Hartz IV

Die Agen­da 2010 sowie die aus der Hartz-Geset­zge­bung resul­tierende, gewollte Armut und Entrech­tung bet­rifft uns alle, direkt oder indi­rekt, gestern, heute oder mor­gen.

Wir fordern, die ver­fas­sungswidri­gen und men­schen­rechtswidri­gen Sank­tio­nen nach § 31 und § 32 SGB II und die Zwangsar­beit sofort abzuschaf­fen.

Die Agen­da 2010, ins­beson­dere die Hartz-Geset­ze, tre­f­fen nicht nur die ca. 10 Mil­lio­nen direkt Betrof­fe­nen. Durch den dadurch ent­stande­nen Druck auf die Arbeitsver­hält­nisse und Löhne ent­fal­ten die Hartz-Geset­ze ihre zer­störerische Kraft auf die gesamte Gesellschaft.

Erwerb­slose wer­den durch Andro­hung der Exis­ten­zver­nich­tung in prekäre Beschäf­ti­gun­gen oder sinnlose Beschäf­ti­gungs­maß­nah­men gezwun­gen. Lohn­dump­ing und Niedriglöhne haben eine Spi­rale nach unten konkur­ri­eren­der Löhne und Arbeits­be­din­gun­gen in Gang geset­zt. Unsichere, befris­tete und schlecht bezahlte Arbeit­splätze bre­it­en sich epi­demisch aus und erset­zen nor­male Arbeit­splätze.

Die poli­tisch gewollte Ausweitung des Niedriglohnsek­tors und die zunehmende Ver­ar­mung großer Bevölkerung­steile wer­den mit­tler­weile nach ganz Europa exportiert. Fed­er­führend zwingt Deutsch­land Staat­en wie Griechen­land, Por­tu­gal und Spanien zu Lohnkürzun­gen. Auch anderen Län­dern wird das Mod­ell Hartz 4 emp­fohlen, Hartz 4 als Export­mod­ell für ganz Europa.

Wir wollen die men­schen­ver­ach­t­en­den Hartz-Geset­ze (Gesetz für „mod­erne‟ Dien­stleis­tun­gen am Arbeits­markt) abschaf­fen. Wir fordern ein Recht auf Grund­sicherung ohne Bedin­gun­gen.

TTIP/TAFTA, CETA und  TiSA sind weit­ere Bausteine, um demokratis­che und soziale Errun­gen­schaften  als Investi­tion­shemm­nisse abzuschaf­fen. Wir fordern die sofor­tige Beendi­gung der Ver­hand­lun­gen.

In Gedenken an die Opfer der Agen­da 2010

1. Mai 2014 in Hamburg

DGB-Demon­stra­tion
(Gute Arbeit. Soziales Europa.)

1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo)Die DGB-Demon­stra­tion zum 1. Mai 2014 in Ham­burg begann um 11.00 Uhr mit einem kurzen Marsch vom AK St. Georg (Asklepius Klinik St. Georg) zum Gew­erkschaft­shaus am Besen­binder­hof. Neben den Gew­erkschaftlern nah­men zahlre­iche linke Grup­pierun­gen und Bünd­nisse teil. Auch Wir sind Boes Ham­burg war mit einem Trans­par­ent vertreten.

Die neue Ham­burg­er DGB-Chefin Kat­ja Karg­er und Olaf Scholz, ein­er der Architek­ten der Agen­da 2010 und bedauer­licher­weise erster Bürg­er­meis­ter der Stadt Ham­burg, „führten“ den Demon­stra­tionszug an. Dabei mußte Olaf Scholz wegen sein­er Beliebtheit in der Ham­burg­er Bevölkerung von dutzen­den Polizis­ten geschützt wer­den.

Olaf Scholz führte im Juli 2001 als Ham­burg­er Innense­n­a­tor die zwangsweise Verabre­ichung von Brech­mit­teln zwecks Beweis­sicherung bei Dro­gen­deal­ern ein. Auch der Tod eines Betrof­fe­nen und die Inter­ven­tion der Ärztekam­mer Ham­burg kon­nten ihn nicht stop­pen. Dazu bedurfte es erst eines Urteils des Europäis­chen Gericht­shof für Men­schen­rechte, die den Brech­mit­telein­satz in Deutsch­land im Juli 2006 als men­schen­rechtswidrig verurteilte.

Derzeit macht sich Olaf Scholz als erster Bürg­er­meis­ter durch die Ein­rich­tung ganz­er Stadt­teile als Gefahrenge­bi­ete auf unbes­timmte Zeit, seine unnachgiebige Hal­tung zu den Lampe­dusa-Flüchtlin­gen und dem Abriß der Esso-Häuser einen Namen.

Am Gew­erkschaft­shaus angekom­men, wurde Herr Scholz gebührend von empörten Bürg­ern für seine Flüchtlingspoli­tik in Emp­fang genom­men. Die Ham­burg­er Polizei sper­rte daraufhin den Zugang zum Gew­erkschaft­shaus, auch lange, nach­dem sich Herr Scholz durch den Hin­terein­gang ver­drückt hat­te. So fand eine Diskus­sion im kleinen Kreise, unter Auss­chluß viel­er Gew­erkschafter und der Öffentlichkeit, statt. Lediglich eine Außenüber­tra­gung per Laut­sprech­er war noch möglich.

Polizei sperrt Gewerkschaftshaus für Gewerkschafter und Öffentlichkeit

1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo) 1. Mai 2014 in Hamburg (DGB-Demo)

Arbeit­en in Europa” 1. Mai in Ham­burg
DGB Ham­burg — Aufruf zum 1. Mai — 20.03.2014

Proteste bei Mai-Kundge­bung des DGB
NDR 90,3 – 01.05.2014 — 15.56 Uhr

Die Gefahrenge­bi­eter
Zeit-Online – 30.04.2014

1.Mai 2014 in Ham­burg oder: Gefahrenge­bi­et DGB-Haus
Film – 01.05.2014 – 13 min.

1. Mai: Polizei sper­rt Gew­erkschaft­shaus
Blog Ker­sten Artus – 01.05.2014

Polizeiab­sper­rung vor dem Gew­erkschaft­shaus
DGB-Ham­burg – Stel­lung­nahme — 02.05.2014

Rev­o­lu­tionäre 1. Mai-Demon­stra­tion
(Ham­burg sieht rot/ Der Auf­s­tand ist gerecht­fer­tigt!)

Die Rev­o­lu­tionäre 1. Mai-Demon­stra­tion begann um 18.00 Uhr in der Feld­straße. Gegen 18.30 Uhr set­zte sich der Demon­stra­tionszug mit ca. 2200 Teil­nehmern in Bewe­gung. Allerd­ings waren auch 1800 Polizis­ten und min­destens sechs Wasser­w­er­fer und drei Räumpanz­er im Ein­satz. Das ließ nichts Gutes ahnen.

Ecke Budapester Straße/ Simon-von-Utrecht-Straße wurde der Demon­stra­tionszug gestoppt. Wie es schien, war die Polizei mit der vorge­se­henen Route über die Reeper­bahn nicht ein­ver­standen. Es gab erste Auseinan­der­set­zun­gen und Ver­let­zte, drei Wasser­w­er­fer und ein Räumpanz­er waren im Ein­satz. Nach einigem Geplänkel zog der Demon­stra­tionszug über die Glacis­chaussee wieder zur Feld­straße.

Hier wollte die Polizei die Demon­stra­tion vorzeit­ig auflösen. Vorge­se­hen war als End­punkt jedoch die Rote Flo­ra im Schanzen­vier­tel. Beim Ver­such, weit­er Rich­tung Schanzen­vier­tel zu gehen, kam es zu schw­eren Auseinan­der­set­zun­gen. Dabei wur­den Schlagstöcke, Pfef­fer­spray und Wasser­w­er­fer einge­set­zt.

Nach Aus­sagen von Zeu­gen ist die Polizei mas­siv gegen die Demon­stran­ten vorge­gan­gen. Es gab viele (ca. 50) Ver­let­zte.

… habe gestern Abend vom Gehweg aus beobachtet, wie der Laut­sprecher­wa­gen, auf dem San­itäter Ver­let­zte ver­sorgt haben, mas­siv von der Polizei ange­grif­f­en wurde … so etwas habe ich noch nie gese­hen .… Gese­hen habe ich auch, wie Polizis­ten — im vor­beilaufen — direkt in die Augen von ein­fach nur etwas ori­en­tierungs­los herum­ste­hen­den Men­schen mit CS-Gas (?) in Form eines geziel­ten Strahls gesprüht haben … “

Einem kleineren Teil der Demon­stran­ten gelang es, bis zur Roten Flo­ra zu marschieren. Hier wurde die Demon­stra­tion been­det.

Massives Polizeiaufgebot zur Revolutionären 1. Mai-Demonstration

Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg Revo­lu­tio­näre 1. Mai-Demo in Hamburg

Aufruf zum 1. Mai HAMBURG SIEHT ROT!
29.04.2014

Mit­glied der Gruppe Lampe­dusa wurde am Mittwoch beerdigt:Die Igno­ranz des Sen­ats ist tödlich
Presseerk­lärung — Die Linke — Lan­desver­band Ham­burg — 01.05.2014

1. Mai: Sprechchöre gegen Flüchtlingspoli­tik
NDR Aktuell – 02.05.2014 — 14.00 Uhr

Viele Ver­let­zte bei Ham­burg­er Mai-Demo
Ham­burg Jour­nal – 02.05.2014 — 19.30 Uhr

Wasser­w­er­fer­e­in­satz und Krawalle bei 1. Mai-Demo 2014 Ham­burg
Film – 01.05.2014 — 9 min.

1.mai 2014 ham­burg
Film — 01.05.2014 — 2 min.

Krise im Mit­telpunkt
Junge Welt – 03.05.2014